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Ihren gewünschten Artikel finden Sie hier: Ägypten terradigitalis.net | das kritische Online-Magazin für KommunikationWeitere Suchwörter: Dan Brown | Sakrileg | DaVinci Code | Bibelcode | Steiner | Blavatsky | Rudolf Steiner | Helena P Blavatsky | Theosophie | Anthroposophie | Bibel | Maria Magdalena | Herodes | Augustus | Octavian | Oktavian | Jesus | Christus | Jesus Christus | Maria | Marienverkündung | Erlöserverkündung | Erlöser | Heiland | Ketzerei | Cäsarentum | Cäsar | Kreuz | Kreuzgang | Katholizismus | Vatikan | Kirche | Protestantismus | Luther | Luzifer | Engel | Reinkarnation | Wiedergeburt | hasmonäer | von Arnim | Forschung | Historienforschung | Geschichtsforschung | Jesus - Bild | Jesus Darstellung | Juden | Apokryphen | Israel | Moses | Echnathon | Echnaton | Tutenchamun | Tut Anch Amun | Ägypten | Jordanien | Rom | Römisches Reich | DeGand | Tekmaerion | Metamorphia | Was uns bewegt | Stellungnahme | Forscherpaar | Ägypten terradigitalis.net | das kritische Online-Magazin für KommunikationDas Forscherpaar Katharina & Konrad DeGand untersucht seit Jahren Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt. Was sie zu ihren Nachforschungen bewegte, zeigt terradigitalis.net mit einer persönlichen Stellungnahme "Was uns bewegt" von Konrad DeGand. Am Anfang stand Tutenchamun… In der Gewissheit, dass Mythen zumeist eine historische Wirklichkeit zugrunde liegt arbeiteten wir daran, die Geschichten des Alten Testaments und der Gralsereignisse historisch zu überprüfen und einzuordnen. Dabei stießen wir auf die Arbeit des Edelstahlschmieds und wissenschaftlichen Außenseiters Hans Werding („Moses war Tutenchamun“), der herausfand, dass Tutenchamun, der durch die goldene Totenmaske bekannte Kindpharao aus der 18. Dynastie, nach seinem nur öffentlich vorgeblichen Tod als Moses insgeheim weiterwirkte und so den Monotheismus seines Vaters Echnaton im Judentum fortführte. Wir gingen mit dieser These um und führten sie zum Teil weiter. Als wir Werding 1998 in seiner Schmiede in Melle besuchten, erzählte er von seiner Entdeckung, dass Jesu Mutter Maria die Gattin Herodes d. Gr. eine jüdische Prinzessin aus der Dynastie der Hasmonäer, gewesen sei. Eigene Forschungen Zunächst waren wir geschockt. Dann besorgten wir uns Herodes-Biographien und die Schriften von Flavius Josephus, des antiken Biographen der Herodianer. In der Folge ergaben sich uns zahlreiche Plausibilitäten und Erweise zu den kanonischen Evangelien, dem jüdischen Umfeld, den Apokryphen und den bekannten esoterischen Traditionen (Theosophie, Anthroposophie) den Logenthesen (Baigent/Leigh) und zu den Funden der Qumran-Texte. Verkürzt lautete unsere These: Die Evangelien berichten zwar historisch, jedoch nicht im wörtlich-direkten Sinne. Es sind biographische Züge von drei Jesus-Persönlichkeiten miteinander verschmolzen. Diese drei Persönlichkeiten standen zueinander in direktem Abstammungs- und Lehrverhältnis. Der „erste Jesus“ war der von Werding aufgefundene Sohn Herodes d. Gr. mit der Hasmonäerin Mariamne I. Der „zweite Jesus“ war der Sohn einer weiteren Gattin des Herodes, Mariamne II., Tochter eines ägyptisch-jüdischen Hohenpriesters. Dieser war der „eigentliche Jesus-Christus“, das sanftmütig-heilige, übermenschliche Wesen. Er war möglicherweise nicht der Halbbruder, sondern Sohn und dann Stiefbruder des ersten historisch identifizierbaren Jesus. Der erste Jesus, Jesus I., wurde 4 v. Chr. von Kaiser Augustus getötet und reinkarnierte sich u. E. dann später als Sohn und Nachfolger des zweiten Jesus, als Jesus III., auch bekannt als Lazarus oder Jesus Barabbas, Evangelist und Apokalyptiker Johannes und schließlich im heidnischen Kulturumfeld als Apollonius. U.E. starb nur Jesus I. eines gewaltsamen Todes, statt Jesus II., also statt Jesus-Christus, wurde ein Anderer gekreuzigt. Jesus III. versah als Apollonius die „Heidenmission“, die ihm vom selbsternannten Apostel Paulus dialektisch gründlich verdreht werden sollte. Ägypten terradigitalis.net | das kritische Online-Magazin für KommunikationNeudefinition des Christentums? Dies schien zunächst nicht nur das uns bekannte Jesusbild, sondern den gesamten christlichen Glauben infrage zu stellen. Oft hatten wir gehört, die Erlösung habe sich nur am Rande der Geschichte abgespielt, und Glaubensfreiheit sei „nur“ dadurch gewährleistet, wenn keine Dokumente die Existenz eines historischen Menschen Jesus zwingend beweisen. Uns wurde deutlich, dass wissenschaftliche Neugierde und der Glaube zugleich gewinnen können, wenn die menschliche Erscheinung des Jesus Christus ernsthaft gesucht wird. Gewöhnungsbedürftig war die vom Kirchlichenverständnis abweichende, zentrale Rolle König Herodes und seiner Familie. Er und seine Söhne Archelaos und Antipas, seine Enkelin Herodias und deren Tochter Salome sind die Bösewichte des NT. In unserer Zuordnung war nicht nur Herodes der Vater Jesu. Antipas war Joseph Arimathia, Salome, die angeblich um den Kopf des Täufers getanzt hatte, die Tochter Jesu Christi aus erster Ehe und als Maria Magdalena überliefert. Simon Kephas Petrus war zugleich der Hohepriester Kaiphas, der nach den Evangelien Jesu Auslieferung und Hinrichtung betrieb. Die seit Kindheitszeiten bekannten Schemata brachen zusammen: So stellte sich heraus, dass der Hauptgegner der jüdisch-messianischen Bewegung von Anfang an das römische Cäsarentum in Person von Oktavianus Augustus und seiner kaiserlichen Nachfolger war, die sich selbst zu „Gottessöhnen“ erklärten. Bei Todesstrafe war es Christen damals verboten, die wahre Rolle des Römertums zu erwähnen, nur chiffriert konnten, z.B. in der Apokalypse des Johannes, Hinweise auf die Bedrohung Jesu durch die mit ihm wetteifernden Cäsaren erfolgen. Die am messianischen Geschehen beteiligten Personen aus hasmonäisch-herodianischer Familie wurden von Josephus in zwei feindliche Lager aufgespalten – eine böse historische und eine gute mythische. Die historischen jüdischen Personen mussten bis in unsere Tage als „antisemitische“ Sündenböcke für die übermächtigen Römer herhalten: Herodes für Augustus, denn dieser wollte das messianisch konkurrierende Kind töten - Herodias Tochter Salome für Augustus Tochter Julia. Die römische Kirche müsste heute als erstes akzeptieren, dass sie sich mit Petrus, als dessen Nachfolger alle Päpste gelten, auf den zu Zeiten Jesu amtierenden jüdischen Hohepriester beruft. Das Papsttum ist weitgehend in das Kleid antiken Römertums geschlüpft, einschließlich der Übernahme vieler Elemente des Cäsarenkultes, und vertritt Impulse unreflektiert vermischt mit der bleibenden Substanz der Evangelien. Die Hinrichtung Jesu, inklusive die Entscheidung des Volkes, welchen der Messiasse (Jesus oder seinen Sohn Jesus Barabbas) es freigesprochen haben wolle, sowie das „Händewaschen“ des Pontius Pilatus entpuppt sich als eine Reminiszenz bronzezeitlicher Menschenopferritual, von Kaiser Tiberius persönlich angeordnet - aber missglückt, da das Opfer zuvor ausgetauscht wurde. Statt Jesus Christus wurde sein Halbbruder Philippus, Sohn von Herodes und Kleopatra von Jerusalem, hingerichtet. Als Philippus Todesjahr gilt nach Josephus 33 n. Chr. Noch etwas zur These von Lincoln, Baigent und Leigh, die auch in Dan Browns „Sakrileg“ auftaucht, Jesus habe eine Dynastie begründet, welche das „Heilige Blut“, das Sang-real oder San-Gral bedeute. Zwar gehen wir davon aus, dass die Jesus-Persönlichkeiten in einem Abstammungsverhältnis zueinander standen und es von heilsgeschichtlicher Bedeutung ist, dass das Christentum sich nicht nur als Mythos und Glaubenstatsache, sondern als leibhaftiger Impuls und konkrete Tatsache ausbreitete im allgemeineren Sinne, nicht jedoch als Selbstzweck einer auserlesenen Linie. Genealogische oder genetische Manipulationen führen u.E. nicht dazu, dass ein neuer Heiland entsteht. Davon handelt auch der Eschenbachsche Gral : Parzival ist darin sozusagen ein „Kleinod genealogischer Züchtung“, doch die richtige und den Fortgang entscheidende Frage stellte sein „Bastard-Bruder“ Feirefiz, und dieser heiratete die Gralsträgerin und führte den Gral in sein Land. - Ägypten terradigitalis.net | das kritische Online-Magazin für KommunikationWiedergeburt und Erlösung: In der Nikodemus-Unterredung des Johannes-Evangeliums wird das Primat des Geistes über die Vererbung ausgedrückt, auch bezüglich der Reinkarnation! Der sich reinkarnierende Menschengeist, kann sich zwar an eine Erblinie halten, tut dies aber zumeist nicht, sondern „weht, wo er will“. Selbst bei Bestehen tatsächlicher Erblinien Jesu dürften diese inzwischen dekadent sein, sollten sich in ihnen nicht immer wieder „menschengeisterneuernd“ Entelechien inkarniert haben, die selbst mit dem Erlösungsthema hinreichend intensiv verbunden sind. Deshalb lehnen wir jede inhalts- und verantwortungsentleerte Vererbungsmystik ab, auch wenn die Einhaltung von Abstammungsvorgaben zur messianischen Zeitenwende wohl notwendig war. Gründe für unsere Forschung: Unsere Motivation des Forschens rührt von einem Interesse an der Evolution der Menschheit und der Frage nach unserer Lebensbestimmung. Die Frage nach Jesu leiblicher Herkunft und sozialer Einbettung ist kein bloßes Gelehrtenthema, sondern hat Konsequenzen für unsere Zeit durch seine befreiende Wirkung. Machtanmaßung profitiert hingegen von der Unvollständigkeit des Wissens der Vielen. Die Verschleierung des wirklichen Machtaspektes des Urchristentums - zwischen dem Lokalkönig Herodes und Kaiser Augustus -, machte das Christentum immer wieder für im eigentlichen Sinne nichtchristliche Machtzwecke angreifbar. Dass wir Reinkarnation, eine dem Wissenschaftsbetrieb heute noch weitgehend fragliche Anschauung, hier nicht opportun außen vor lassen, hängt mit der zu erwartenden Befreiungswirkung eines angemessen und dann eben gerade nicht mehr „weltfremden“ Reinkarnationsbewusstseins zusammen! Reinkarnationswissen wird seit langem als gesellschaftliches Macht- und Manipulationswissen missbraucht. Eine öffentliche Geschichtsbetrachtung, insbesondere der „Heilsgeschichte“ sub specie reincarnationis wird daher auch einen Schlüssel bieten, dessen Anwendung so „nachhaltig“ befreit, wie das bekannte Vertrösten gesellschaftlicher Ansprüche in ein kirchenbestimmtes – und gesellschaftliches - Jenseits „nachhaltig“ verknechtet. Die Beiträge mögen zu einer historisch auffindbaren Veränderung führen, so wie es verschiedene kirchenkritische Reformerinnen und die Menschenrechtsbewegung anstreben. Dass Jesus Christus einem Königshaus entstammte, kein kleiner Mann von der Straße war, macht das Christentum für einen zweiten Blick nicht weniger (r)evolutionär. Wesentlich ist die Richtung, nämlich dass die Mysterien zum Volke, also für alle Menschen aller Kulturen geöffnet werden, dass somit das „Göttliche“ ins „Menschliche“ zielt. War das Christentum somit eine Revolution von oben? Dafür gibt es gute Gründe. Die nachhaltigste Kritik an einer menschenvergessenen, selbstverzweckten Geldordnung, bekannt unter der Kritikbezeichnung „Kapitalismus“, kam gesellschaftlich auch von oben, z.B. in Person des Fabrikantensohnes Friedrich Engels, dem Freund und Mitautor von Karl Marx. Persönlich haben wir die Recherchearbeit über einen Zeitraum einer „Jahrwoche“ wie eine fällige Wiedergutmachung erlebt, die mit einer ihr eigenen „Unerbittlichkeit“ unser beider Leben, Freundeskreise, äußere Arbeitsbedingungen usw. aufs gründlichste umkrempelte. Link und Kontakt: Zum umfangreichen Originaltext: http://www.metamorphia.net/Was_uns_bewegt.htm Zum Kontakt: tekmaerion@t-online.de |