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Berliner Rotstift 2004: Nicht nur bei den Rentnern, auch bei den Jüngsten wird gespart: Einerseits versucht die Bundesregierung den steigenden Alkoholkonsum unter Jugendlichen mit der Anhebung der Gebühr von so genannten „Alco-Pops“ einzudämmen, andererseits werden Ihnen interessante Freizeitalternativen genommen: Freizeitheime werden geschlossen, Hallenbäder verwaisen zu  Lagerhallen. Und die Sportvereine ? Diese bemängeln, nicht nur in Berlin, fehlenden Nachwuchs, weil sich viele Familien zusätzliche Kosten für ihre Kinder kaum noch leisten können. Der Ausgleich zur Schule tagsüber fehlt immer mehr – und zwar auf allen für Heranwachsende wichtigen Ebenen: Sport, Bildung und Freizeit. Verunsicherung ob der Zukunft dieses Landes wegen miserabler Pisa-Noten und bestenfalls mittelmäßigen Ergebnissen bei internationalen Sportereignissen wie Olympiade und Fußball – EM verleiten zu – berechtigter (?) – Kritik an unserem Nachwuchs. Offenbar ein Kommunikationsproblem, denn dass die meisten Jugendlichen sich nach wie vor in Sport, Wissenschaft und Kultur bilden und begeistern wollen, doch mangels Angebot immer weniger können, wird dabei gern vergessen. Die „windworkers“ haben sich dieser Problematik angenommen und in Berlin + Brandenburg ein breites Service – Angebot für ihre Kunden aufgestellt: Die Jugendlichen stehen im Mittelpunkt – losgelöst von jeder öffentlichen Zuwendung und Verpflichtung. Ihr einzigartiges Kommunikationsprinzip, Brückenbauend zwischen Kindern, Eltern und Schulen bildet für ihre Initiative ihr wichtigstes Potenzial:

„School sucks?“

Sportverein, Discobesuch, Shoppen oder einfach nur

Abhängen

: für viele Kids schon eher Frust – statt Lust bringende Freizeit, denn der Leistungsdruck setzt sich nachmittags fort: „Hackordnung gibt’s immer: Im Verein zählt auch nur Erfolg. Abends rotten sich die üblichen Cliquen zusammen, da geht’s dann weiter…“ stöhnt Stevie (16) aus Tempelhof, der gerade an der Mittleren Reife kaut. „Eltern müssen immer zahlen und sind nur genervt: Eintritt, Klamotten, Klingeltöne…und dann Nachhilfe – irgendwas bleibt da auf jeden Fall auf der Strecke“, so Alina M., 15 Jahre, aus Köpenick. Und zu den Sommerferien noch die Frage, wohin bei knapper Kasse und verschiedenen Interessen: Eltern wollen Ruhe, Kinder Action. Gerät die Urlaubsplanung zu teuer, bleiben eben alle zu Hause. So gammeln viele Kids bloß rum und nähren die Pisa – Studie.

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„Life rocks!“:

Eine wirklich neue Alternative bietet jetzt der Windworkers e.V.: Ein integriertes Konzept für Jugendliche aus  drei Säulen - Sport, Freizeit und Bildung – in einer Organisation ist ein Novum, welches die Gründungsmitglieder  um Sebastian Witt (26) entwickelten. „Unser Ziel ist es, den Jugendlichen eine sinnvolle Alternative zum bestehenden öffentlichen wie privaten Freizeitangebot zu geben. Ohne hohe Kosten.“, so S. Witt. Kernsegment bildet die Jugendberatung. Der Name Windworkers weist auf den sportlichen Rahmen wie Segeln, Surfen oder Sportboot hin, doch auch Kletterkurse, Reiten oder Badminton werden angeboten. In den Ferien ziehen die Windworkers in die Welt: Aktivreisen wie Segelfreizeiten auf der masurischen Seenplatte, Kanutouren oder Ferien in der Waldschule sind voll und ganz auf die Abenteuersuche von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten – je nach Altersgruppe werden die ganz Kleinen wie Großen rundum versorgt, übernachtet wird mal auf Booten, in Zeltlagern oder Jugendhotels. Die Kids bestimmen selbst ihre Zeit - wer will, der kann etwas lernen, muss aber nicht. Allerdings verzichtet kaum einer auf Angebote wie den Bootsführer-schein…“Ich habe nach den Ferien was in der Tasche“, so Jana S. (13), die natürlich eine richtige Seglerin werden will.  Abends gibt es Feten mit Musik und Grill, DJ, Soundsystem und Bar. Bier gibt’s  natürlich erst ab 16, Longdrinks  ab 18 und geraucht wird während der Kurse nicht  „Wer das Windworkers – T – Shirt anzieht, trägt auch den  Vorbildcharakter nach außen.“, so Mirko Balke (23), der die Englisch – Nachhilfe leitet.

Weniger Verwaltung – Mehr Angebot

Der Erfolg gibt den Windworkers Recht: Innerhalb der kurzen Phase seit Gründung des Vereins in Köpenick am 02.Oktober 2002 bekommen die Windworkers regen Zulauf, nicht nur wegen des reichen Angebots, sondern dank des ausgewogenen Mix aus Fundraising und Eigeninitiative auch wegen der weit geringeren Kosten für Bildung und Freizeit: Mit 10 Euro pro Monat ist man Fördermitglied und hat vollen Zugriff auf die WW - Infrastruktur. Sponsoren reagieren bereits: So fördert die Barmer das innovative WW -  Konzept, welches auch vom „Start Social“ Wettbewerb der Sparkassen und der Unternehmensberatung McKinsey honoriert wurde.  So kam es, dass ein McKinsey – Berater das Windworkers – Projekt über „Start Social“ hinaus ehrenamtlich betreut. Die Windworkers arbeiten zwar ehrenamtlich, dennoch ist der Verein wie ein Unternehmen organisiert, das die Jugend als anspruchsvollen Kunden begreift. So steht an der Spitze jeder tragenden Säule ein Ressortleiter, der wiederum Mitarbeiter für die Exkursionen, Nachhilfe oder Sportkurse aussucht. Steht da eine Umwandlung in eine private Körperschaft an? „Wir  prüfen derzeit, ob wir die Marke Windworkers an Lizenznehmer vergeben können, wie beispielsweise im Eventbereich, dann könnten wir mit den Erlösen unser Angebot für Kinder und Jugendliche vergrößern. Jugend ist DIE zukünftige Säule der Gesellschaft, also lohnt es sich, nachhaltig in die Jugend zu investieren – das ist unsere Vision, nicht nur für Berlin und Brandenburg, auch bundesweit“, so Sebastian Witt. 
 

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Die Jugendberatung - individuelle Betreuung von Anfang an.

Der wohl größte Unterschied zu herkömmlichen Vereinen und gemeinnützigen Angeboten ist die Jugendberatung der windworkers. Sie fungiert als zentrales Organ gegenüber unserem „Kunden“, den Kindern & Jugendlichen und stützt sich maßgeblich auf die „Drei-Säulen“. Die Jugendberatung ist die Schnittstelle zwischen den windworkers und den Jugendmitgliedern und ihren Eltern. Sie ist das Kontrollorgan und dient der Qualitäts- und Angebotssicherung. Somit kann windworkers mit diesem Instrumentarium schnell und gezielt auf neue Gegebenheiten reagieren. Außerdem ermöglicht es die ständige Veränderung und Erweiterung des Angebots an die teilweise sehr unterschiedlichen Ansprüche der Kinder & Jugendlichen optimal anzupassen.

Bei den windworkers arbeiten Menschen aus verschieden Generationen Hand in Hand ehrenamtlich. Hierbei übernimmt jeder ein kleines Stück Verantwortung. Die einfache Struktur ermöglicht ein effektives Arbeiten und spart lange Verwaltungswege. Das motiviert und schafft leichter neue Ideen.

Weitere Info: www.windworkers.de